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Als Smart Region in die Zukunft

Verfasst von Julia Lauer am 09.05.2017 unter Unternehmensnews

Soweit herrscht Konsens: Um zukunftsfähig zu bleiben, reicht es nicht aus, die digitale Vernetzung einer Region voranzutreiben. Aber was gehört ansonsten dazu? Mehr Nahverkehrszüge, mehr LED-Lampen oder mehr Strom-Ladestationen in den Straßen? Und inwieweit lassen sich allgemeine Anforderungen an eine sogenannte Smart Region auf die Gegend rund um Darmstadt übertragen?

Um das herauszufinden, hat die ENTEGA Stiftung eine Untersuchung in Auftrag gegeben. Im Team mit dem Öko-Institut und B.A.U.M. e.V. soll Kristina Sinemus, Professorin für Public Affairs an der Berliner Quadriga Hochschule und Geschäftsführerin der genius gmbh, Anworten auf Fragen wie diese finden.

Attraktivität der gesamten Region steigern

Laut dem Zukunftsatlas 2016, den das „Handelsblatt“ herausgegeben hat, ist die Region Darmstadt besonders dynamisch und innovativ. In den umgebenden Landkreisen ist die Wirtschaftskraft aber deutlich niedriger als in der Stadt selbst. Wie kann die Region insgesamt attraktiver werden? In welchen Bereichen kann die Vernetzung von Energie, Mobilität, Wirtschaft und Raumplanung hier einen Beitrag leisten?

Anhand von Leitfaden-Interviews mit Unternehmensvertretern, politischen Akteuren und Hochschulen wollen die Projektpartner herausfinden, wie man auf die Energie-, Mobilitäts- und Rohstoffwende so reagieren kann, dass die Lebensqualität der Menschen in der Region insgesamt steigt. Dafür gilt es zu eruieren: Wer kann sich einbringen? Wo sind wir gut aufgestellt? Wo herrscht Nachholbedarf?

Rahmenbedingungen erforschen

An der Quadriga Hochschule analysiert Kristina Sinemus die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von digitaler Innovation und erforscht die gesellschaftliche Kommunikation zu Technikthemen. Wissenschaftliche Unterstützung erhält sie bei dieser Studie von ihrem Mitarbeiter Denis Liebetanz.

Die gemeinnützige ENTEGA Stiftung ist daran interessiert, innovative Konzepte zu identifizieren, die den Klima- und Umweltschutz verbessern. Mit Ergebnissen ist ab Oktober zu rechnen.